*Ausgebucht* Ein sehr talentvolles Frauenzimmer. Künstlerinnen zur Zeit Caspar David Friedrichs in Dresden

im Rahmen der Salonreihe von CDF 2024

Bei seinem Freund, dem Maler Gerhard von Kügelgen, lernte Caspar David Friedrich auch eine Generation junger Künstlerinnen kennen: Caroline Bardua, Louise Seidler und Therese aus dem Winckel. Unter den vielen Künstlerinnen, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Dresden, die Malerei erlernt haben, ragen sie durch diesen biografischen Bezug heraus und auch weil sich in öffentlichen Sammlungen einige ihrer Werke erhalten haben. Die Mehrzahl der Frauen, die in Dresden die Malerei erlernt hatten – zur Akademie waren sie nicht zugelassen – und auf den jährlichen Ausstellungen in der Brühlschen Galerie teilnahmen, blieb jedoch unbekannt. Oft lassen sich anhand der Ausstellungsverzeichnisse nur die Namen nachweisen. Zu einer dort gelisteten Künstlerin „Demoiselle Plazmann“, die 1801 mit einigen Porträts in der Ausstellung vertreten ist, werden sich nur schwer weitere Informationen finden lassen. In Sammlungen, wie dem Albertinum in Dresden wurde die Kunst von Frauen bei Ankäufen vernachlässigt, so haben sich unter den 600 Werken der Malerei aus dieser Zeit lediglich vier Gemälde erhalten, zwei weitere konnten im vergangenen Jahr erworben werden.
Birte Frenssen, Kuratorin am Pommerschen Landesmuseum Greifswald, und Holger Birkholz, Kurator für die Malerei der Romantik im Albertinum Dresden, über die notwendige kunsthistorische Revision wie auch eine entsprechende Erweiterung der Ankaufsperspektiven für das Museum.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen unter: CasparDavid250@greifswald.de oder telefonisch unter: 03834-85362141.

Veranstalter: CDF-Jubiläumsbüro

Pommersches Landesmuseum Rakower Straße 9 17489 Greifswald 03834 831210

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