Ausstellungseröffnung: "Aus Worten können Wege werden"
Ausstellung der TelefonSeelsorge Deutschland e. V. zum Thema Suizidprävention
Im Jahr 2015 blickte die TelefonSeelsorge in Deutschland zurück auf zwanzig Jahre Seelsorge im Online-Bereich. 1995 begannen erste Dienststellen der TelefonSeelsorge damit, Seelsorge und Beratung nicht nur am Telefon anzubieten, sondern auch per E-Mail. 20 Jahre später gehörten Mail- und Chat-Seelsorge zum deutschlandweiten Angebot der TelefonSeelsorge - Anlass, dieses kleine Jubiläum zu feiern. Unter der Federführung der TelefonSeelsorge-Dienststelle in Münster und organisatorisch betreut durch den Fotoforum Verlag in Münster wurde ein Fotowettbewerb ausgeschrieben.
Als anonyme Einrichtung ist die TelefonSeelsorge für viele Menschen nicht anschaulich. Die Idee hinter dem Wettbewerb war, das Thema TelefonSeelsorge fantasievoll, originell, schöpferisch, mutig oder auch nachdenklich darzustellen. Die Teilnehmenden konnten Bilder zu vier Themenbereichen einreichen:
Weit weg - ganz nah
Abgrundtief
Freudensprünge
Nachtlicht
Die Bilder zeigen die Inspiration der teilnehmenden Fotografen und Fotografinnen durch diese Vorgaben. Der Bezug zur TelefonSeelsorge als Beratungsangebot für Menschen in Krisen ist nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen. Für die „Insider“ bilden sie ab, was ihnen in der Krisenberatung begegnet - und das ist keineswegs immer nur „abgrundtief“, sondern kann durchaus auch mit „Freudensprüngen“ verbunden sein.
Aus den eingereichten 480 Bildern wurde im Anschluss an den Wettbewerb die Ausstellung „Aus Worten können Wege werden“ zusammengestellt. Sie steht den Dienststellen der TelefonSeelsorge Deutschland für deren Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Auf diesem Weg ist die Ausstellung jetzt nach Greifswald gekommen. Gezeigt werden hier 20 Fotografien.
Veranstalter: UHGW & Suizidpräventionsnetzwerk Vorpommern


