Diskussion mit Nicholas Potter & Anastasia Tikhomirova "Antisemitismus in der Klimabewegung"
Salon de la Critique im Koeppenhaus
Der Mitbegründer der Klimabewegung "Extinction Rebellion" relativiert in großen Zeitungen die Shoah, manche Fridays-for-Future-Aktivist:innen feiern palästinensische Terrorist:innen als Ikonen und eine antiimperialistische Jugendgruppe ruft zur „Klimaintifada“ auf. Mittlerweile versucht BDS, die antiisraelische Boykottbewegung, auch das Thema Klimaschutz zu kapern.
Klar ist: Auch in der Klimabewegung gibt es immer wieder antisemitische Vorfälle. Gleichzeitig werden Antisemitismus-Vorwürfe vom rechten Rand instrumentalisiert, um die Klimabewegung als Ganzes zu diskreditieren. Aber es gibt auch Stimmen in der Klimabewegung, die sich konsequent und glaubhaft gegen jeden Antisemitismus positionieren.
Nicholas Potter ist britischer Journalist und schreibt für Zeitungen wie die taz, Jüdische Allgemeine und Jungle World. Er ist Mitherausgeber des 2023 erschienenen Sammelbands “Judenhass Underground: Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen”
Anastasia Tikhomirova ist freie Journalistin, Kulturwissenschaftlerin und Moderatorin. Sie ist Alumna des Marion-Gräfin-Dönhoff Stipendiums der Internationalen Journalistenprogramme 2021, welches sie bei der Novaya Gazeta in Moskau absolvierte. Das Medium Magazin wählte sie 2023 zu den top 30 bis 30 Journalist:innen des Landes. Außerdem macht sie ihren Master in Osteuropastudien und interdisziplinärer Antisemitismusforschung in Berlin.
Veranstalter: Salon de la critique in Kooperation mit dem Koeppenhaus
Eintritt Spende

