"Der Fall Gleiwitz" (DDR 1961, R: Gerhard Klein, B: Wolfgang Kohlhaase)

Der inszenierte Überfall auf den Rundfunksender Gleiwitz – eine Aktion, die als propagandistische Rechtfertigung für den Überfall auf Polen am 1. September 1939 diente

Der Film rekonstruiert minutiös den von den deutschen Nationalsozialisten am 31. August 1939 fingierten polnischen Überfall, der den Grund für den Krieg gegen Polen liefern sollte. Der Rundfunksender Gleiwitz befindet sich nahe der polnischen Grenze. Sechs aus Polen stammende Volksdeutsche kommen von einer SS-Schule im Sonderauftrag nach Gleiwitz und werden von SS-Hauptsturmführer Naujocks empfangen. Am 31. August gibt Heydrich aus Berlin den telefonischen Befehl, die geplante Aktion durchzuführen. Ein KZ-Häftling wird in eine polnische Uniform gesteckt, zum Sender gebracht, erschossen und als "Beweis" für den Überfall der Polen zurückgelassen. Am Morgen darauf wird "zurückgeschossen".

Filmtext: Der Fall Gleiwitz. In: Die Verlobte. Texte zu sieben Spielfilmen von Günther Rücker. Berlin: Henschelverlag 1988.
(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Regie: Gerhard Klein, Buch: Wolfgang Kohlhaase, Günther Rücker, mit Hannjo Hasse, Herwart Grosse, Hilmar Thate, Georg Leopold, 70 Minuten

(c) DEFA-Stiftung, Kurt Schuett

Eintritt: Spende

Veranstalter: Koeppenhaus

Bildnachweis: (c) DEFA-Stiftung, Kurt Schuett
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